My first Pony – err Patchwork ;)

squares_trianglesI have this Fabric Cutting Machine I had written about a while ago. I use if often to cut out things like flowers, etc. But I had not yet started to use it for “real” patchwork. I don’t know why, but in sewing you sometimes think that some goals are still too high for you and that you would try them at a later stage in your life. Like, when you have reached a certain level of experience 😉

Sometimes, that thinking is just wrong. Sometimes, no matter how good you were at whatever it is that summarises what you are trying to do next – like in my case the category would be sewing, next step patchwork and quilting – that wouldn’t help you. You just have to get started, make your mistakes and from there off you go. It’s from the mistakes that we learn best.

So finally I got my hand on it. First I decided about the shapes of patchwork blocks I would be going to make. I really wanted to make not just one and the same one all throughout the blanket, or whatever I was going to make, but every block should have been different. Something like a sampler quilt or so.

I started off with two block designs and cut out my squares and triangles for it.

squares_triangles

Then, I started piling them together in pairs, like two squares together, or two triangles together, depending on how they would have to be sewn. Next step, stuff them under your needle, like so:

patchwork_2I have a walking foot on my machine, this is an optional device. Need I tell you that the best thing you can have for sewing is a walking foot? No matter what type of material you are sewing, thick layers of wool, leather, etc. this is the foot for you. I have tried them all, so I can tell 😉
On top of this, the walking foot has alignment marks for patchwork seam allowances which are usually 1/4 inch.

patchwork_1By the way, when sewing many squares and triangles at the same time, you usually don’t cut the threads every time, but you keep on going until you are finished, leaving just a little bit of thread before you start with the next pair of squares, e.g. This will make it look like so:

patchwork_3When you’ve sewn up your pairs, lay them out and align them again, so you can see which ones must be paired for the next step.
Just to show you that there is not much waste when cutting your fabric with a cutting machine like the Accuquilt, I left the pile of waste on the picture:

patchwork_4In between the sewing and pairing, make sure you iron your seam allowances to the one or the other direction, usually towards the darker fabrics.

Then, keep sewing your pairs until the last round and tadaaa – here we go. This is the result I got. It’s not perfect, but just right for me. Who likes perfection anyways? 😉

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Now let me see if I can make more of these blocks until there are enough for a whole blanket or at least a lap size quilt. Until then, keep your sewing needles hot! 😉

squares_trianglesIch habe schon einmal über meine Stoffschneide-Maschine geschrieben, mit der man wie mit Schablonen perfekt aus Stoff oder auch Papier Formen ausschneiden kann. Bisher hatte ich sie nur für Blumen oder sonstige Applikationen benutzt, aber mich noch nicht ans Thema Patchwork herangetraut. Ich weiss nicht, warum, aber manchmal glaubt man beim Nähen, dass man etwas noch nicht “kann”. Aber gerade beim Nähen ist es daher wichtig, es doch auszuprobieren, denn dann merkt man erst, dass es eben doch geht, und das man mit ein wenig Übung schnell besser wird.

Also habe ich es endlich ausprobiert. Zunächst habe ich mir überlegt, wie meine Patchwork-Blöcke aussehen sollen, dann habe ich mir die Formen bzw. Schablonen ausgesucht, die ich dazu benötige. Normalerweise macht man für einen Quilt nicht unbedingt viele verschiedene Blöcke, aber ich wollte nicht jedesmal denselben machen, sondern jeder sollte wirklich anders aussehen, wie in einem sogenannten Beispiel-Quilt, den man vorzeigen kann, wenn man aufzeigen möchte, was es für Blöcke gibt.

Hier sind die Zutaten für die ersten beiden Blöcke:

squares_triangles

Zuerst habe ich diese vorsortiert, immer im Paar, so dass sie gleich richtig griffbereit liegen. Also z.B. zwei Dreiecke zusammen, zwei Quadrate, usw. Dann werden sie unter die Nadel gelegt, wie hier zu sehen:

patchwork_2 Ich habe einen Obertransport-Fuß für meine Nähmaschine, den kann man normalerweise als zusätzliches Zubehör kaufen. Muss ich erwähnen, dass das eines der besten Dinge an der Nähmaschine überhaupt ist? Ich nähe so gut wie alles damit, dicke Stoffe, Wolle, Leder, usw. Es ist einfach der ideale Nähfuß für alles, weil er so schön gleichmässig transportiert; daher der Name Obertransportfuß.
Außerdem hat dieser Fuß auch schon diverse Markierungen dran, die ideal für Patchwork sind, wie z.b. die typische Viertel Inch Markierung (ein Viertel Inch ist die typische Nahtzugabe bei Patchwork-Arbeiten).

patchwork_1Wusstet ihr übrigens, dass wenn man diese Patchwork-Formen aneinander näht, man nicht die Fäden abschneidet, sondern sie dranläßt? So hält man nämlich immer die Teile zusammen, die auch weiterhin zusammen bleiben sollen. Das sieht dann so aus:

patchwork_3Wenn man dann seine zusammengehörenden Teile fertig aneinander genäht hat, legt man sie wieder aus und schaut, welche als nächstes zusammengenäht werden können/sollen.
Hieran kann man sehen, dass man kaum Stoffrest über hat, wenn man mit einer Stoffschneide-Maschine arbeitet:
patchwork_4 Während dem Nähen und dem Zusammenlegen der Teile sollte man immer ein aufgeheiztes Bügeleisen in der Nähe haben, denn man muss die verschiedenen Nähte bzw. Nahtreihen gleich bügeln, bevor man weitermachen kann. Normalerweise wird immer in Richtung der dunkleren Stoffe gebügelt, oder aber abwechselnd mal eine Reihe zusammengenähter Teile in die eine, die nächste Reihe in die andere Richtung.

Man näht und bügelt weiter, bis die letzte Runde fertig ist, und tadaaa: so sieht es dann aus:

patchwork_5

Es ist nicht perfekt, aber wer mag schon Perfektion?

So, jetzt muss ich nur noch genügend Patchwork-Blöcke nähen, um daraus einen ganzen Quilt zu machen. Bis dahin: Haltet eure Nadeln warm! 😉

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